Mit einer richtig durchgeführten Lackierung schnell zu einem farblichen Plättli-Update

Plättli an der Wand © Bernd Sterzl PIXELIO www.pixelio.de

Plättli an der Wand © Bernd Sterzl PIXELIO www.pixelio.de

Der Zahn der Zeit nagt an jedem Material und hinterlässt hierbei sichtbare Alterungsspuren. Das findet man besonders in den eigenen vier Wänden denkbar unschön. Schliesslich sieht man ja dort tagtäglich, dass einst sehr ansehnliche Beläge mehr und mehr unansehnlich geworden sind. Ist nun aber gerade bei dem Wandbelag Plättli die Farbe über die Jahrzehnte verblasst und auch das Design längst nicht mehr zeitgemäss, so kann man hier denkbar einfach ein optisches Upadate machen – ohne die Keramikplatten einer umfangreichen Erneuerung unterziehen zu müssen. Denn bei unansehnlich gewordenen Plättli besteht jederzeit die Möglichkeit sie mittels einer Lackierung wieder zu verschönern. Hierbei sollte man aber unbedingt einige wichtige Arbeitschritte richtig tätigen, damit das Resultat jener Facharbeit einem auch eine möglichst lange Freude bereitet.

Zunächst müssen die Plättli gründlich gereinigt, darauf etwaig angeraut werden

Ist im Bad aufgrund der kontinuierlich hohen Beanspruchung der farbliche Reiz der dort verlegten Plättli entschieden verblasst, so stellt eine Lackierung eine einfache und preiswerte Aufhübschungs-Massnahme dar. Damit man diese Tätigkeit aber auch voll und ganz korrekt macht, sollte man zunächst unbedingt eine ordnungsgemässe Vorarbeit leisten. Darauf bauen nämlich alle weiteren Arbeitsschritte auf! Die zu leistende Vorarbeit sieht hier vor, dass man alle Wand-Plättli so gründlich wie möglich reinigt. Wirklich sauber sind die Keramikplatten hierbei erst, wenn keinerlei Schmutzpartikel an ihnen mehr haften sowie diese auch gänzlich frei von Fett sind. Daher reinigt man hier besser jedes Plättli und alle Fugen mehrfach, bis sie denkbar sauber sind! Der nächste Arbeitsschritt beinhaltet nun, alle kleineren Unebenheiten anzurauen. Das macht man am besten mit normalem Schleifpapier. Falls glasierte Plättli-Oberflächen vorliegen, müssen diese ebenso angeraut werden.

Weitere Arbeitsschritte bei einer Plättli-Lackierung: die Grundierung, das Lackieren, die Erneuerung des Fugenbildes und das Versiegeln

Hat man diese Tätigkeit beendet, so kommt als nächstes die immens wichtige Grundierung auf die alten Keramikplatten. Nur so ist nämlich gewährleistet, dass der später aufgetragene Lack auch denkbar gut haftet. Darauf ist es dann so weit: der Lack kann nun auf die Plättli aufgetragen werden. Beim Auftragen des Lacks ist es hierbei wichtig, diesen mit einer  Schaumstoffrolle aufzutragen – und dass bei allen Plättli doppelt!

Da es beim Auftragen des Lacks unvermeidbar ist, dass auch die Fugen mitlackiert werden, muss im Anschluss noch das alte Fugenbild wieder hergestellt werden. Mit selbstklebenden Fugenstreifen kann das aber im Nu realisiert werden. Darauf kommt schon der letzte Arbeitsschritt, der vorsieht, alle Plättli zu versiegeln. Eine Versiegelung ist noch einmal absolut notwendig und wichtig, damit die neue Farbe einen dauerhaften Schutz erfährt sowie die augehübschten Plättli sich leichter reinigen lassen. Spätestens bei der tagtäglichen grossen Freude, die der Anblick der neu lackierten Wand-Plättli im Bad bei einem hervorruft, wird man schliesslich sehr froh sein, diese Verschönerungsmassnahme gemacht zu haben.

Besser als jede Lackierung sind natürlich immer neue Plättli – auf unserer Homepage Plättliwelten werden Sie beim Anblick unserer sehr schönen und preiswerten Keramikplatten sicherlich der gleichen Ansicht sein.

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