Möglichkeiten der Behebung: Bei beschädigten Plättli

Plätti-Muster Easy Helsinki Braun

Plättli sind normalerweise sehr strapazierfähig. Falls jedoch aus Versehen auf sie etwas Schweres knallt, dann können natürlich auch Keramikplatten vorzeitig kaputt gehen.

Wie kann man aber selbst ein rissig gewordenes oder einen Sprung bekommenes Plättli am besten ersetzen?

Nach Meinung von Plättli-Verlegern kann zumindest jede einigermassen geschickte Person solch ein brüchig gewordenes Plättli von alleine austauschen – vorausgesetzt man hat noch die gleiche Keramikplatte als Ersatz. Daher sollte man immer, wenn man in seinem Haus neu Plättli verlegen lässt oder selbst verlegt einen kleinen Keramikplatten-Vorrat zusätzlich dazu kaufen, falls unvorhergesehen etwa eines kaputt gehen sollte.

Zuerst die Fuge entfernen, dann das kaputte Plättli

Als erstes muss man nun bei dem brüchigen Plättli unbedingt die Fuge komplett beseitigen, da ansonsten aufgrund noch etwaig existierender Spannungen benachbarte Plättli in Mitleidenschaft gezogen werden können. Hierfür sollte auf jeden Fall ein Spezialgerät verwendet werden, das auf diese Tätigkeit hin zugeschnitten ist wie zum Beispiel ein sogenanntes Multifunktionsgerät. Denn dadurch ist es ohne Weiteres möglich die Fuge restlos zu entfernen. Darauf muss man mit einem Hammer und einem Spitzmeissel, beginnend von der Plättli-Mitte nach aussen, die Keramikplatte herausschlagen. Da das Plättli normalerweise mit einem Plättli-Kleber direkt mit dem darunter liegenden Estrich eine sehr gute Einheit bildet, kann das Herausschlagen der Keramikplatte schon eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen. Auch sollte man sehr behutsam diese Arbeit machen, da hierbei auch leicht benachbarte Keramikplatten brüchig werden können. Wenn man das kaputte Plättli schliesslich derart restlos entfernt hat, muss man alle Kleber- als auch Fugenrestspuren beseitigen. Jetzt kann man einen neuen Kleber auf den Estrich geben und das neue Plättli wieder im Einklang zu den anderen anpassen. Falls hierbei Keramikplatten-Kleber in die Fuge kommen sollte, muss dieser nachträglich wieder entfernt werden.

Etwaige Fugenreste entfernen und eventuell Fugenfarbe angleichen

Nachdem der Kleber hinlänglich getrocknet ist, kann man mit der Fugen-Verlegung beginnen. Am besten kann man dies mit einem Gummiwischer machen. Wenn der Mörtel anfängt fest zu werden, können schliesslich problemlos noch etwaig entstandene Mörtelreste mit Wasser und einem Schwamm entfernt werden. Zur Angleichung der Fugenfarbe kann man, wenn nötig, vorab zum Beispiel dem Fugenmörtel etwa noch Asche beigeben, damit er ein dunkleres Aussehen annimmt.

Nach getaner Arbeit wird das eingesetzte Plättli einem dann so erscheinen, als ob es schon immer mit den anderen an jenem Ort gelegen hat.

Im bopki-Blog findet man auch noch moderne, originelle Tipps, was man eventuell bei einem kaputten Plättli machen kann.

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