Mosaik-Plättli an der Wand oder am Boden: Ästhetische Highlights in jeder Wohnung

Mosaik-Plättli © Ralf Küppers PIXELIO www.pixelio.de

Gerade an der Wand oder im Bodenbereich einer Wohnung sind Mosaik-Plättli ein absoluter Hingucker. Denn Mosaik-Plättli besitzen sowohl eine dezente Verspieltheit als auch eine zeitlose Eleganz – und sind daher für jeden Betrachter ein toller ästhetischer Blickfang.

Da man Mosaik-Plättli je nach Wunsch in der Küche, im Bad oder auch auf waagrechten Flächen wie Tischen in Form von Mustern oder ganzen Bildern anbringen kann, hat man denkbar grosse Verlege- und Verschönerungsmöglichkeiten bei diesen Mini-Keramikplatten. Hierbei muss man sich zudem beim eigenen Verlegen von Mosaik-Plättli überhaupt keine Sorgen machen, dass man Steinchen für Steinchen ankleben muss. Mosaik-Plättli werden nämlich in jedem Fachhandel als Mattenware angeboten, und zwar in der Regel im Format 30 mal 30.

Mosaik-Plättli sind einfach zu verlegen

Wer in seiner eigenen Wohnung an einer bestimmten Stelle an der Wand, am Boden oder etwa an einem Möbelstück Mosaik-Plättli verlegen möchte, der sollte aufgrund des wesentlich einfacheren Arbeitsaufwandes immer auf vorgefertigte Mosaikmatten zurückgreifen. Da auf einer Mosaikmatte jedes einzelne Steinchen auf der Rückseite mittels eines grobmaschigen, netzartigen Gewebes aus Kunststoff oder Papier zusammengehalten wird, lassen sich Mosaik-Plättli schnell und einfach verlegen. Das ist ebenso in der handelsüblichen Verlege-Variante der Fall, wenn die Mini-Keramikplatten mittels eines temporären Kraftpapiers fixiert werden. Denn im Anschluss an das Verlegen im Mörtelbett muss man das Kraftpapier nur noch abziehen.

Natürlich muss wie bei üblichen Keramikplatten auch vor dem Verlegen der Mosaik-Plättli der hierfür vorgesehene Untergrund gut vorbereitet werden. Dabei hat man eine optimale Ausgangsbasis vorliegen, wenn die Verlegefläche möglichst eben, glatt und sauber ist. Bei einer Tischplatte aus Holz sowie bei Gipskartonplatten sollte auf jeden Fall vor dem Verlegen von Mosaik-Plättli noch eine Tiefengrund-Grundierung angebracht werden. Welchen Plättli-Kleber man schliesslich zum Anbringen der Mini-Keramikplatten verwendet, hängt entscheidend vom Material der Mosaik-Plättli ab. Plättli aus durchsichtigem Glas oder Naturschein sollten immer mit einem Granit- oder Marmorkleber befestigt werden, Mini-Keramikplatten mit einer glasierten Oberfläche hingegen stets einfach mit einem konventionellen Plättli-Kleber.

Nach dem Anrühren wird die Klebemasse gleichmässig mit einer Glättkelle auf die gewünschte Stelle in der Wohnung aufgetragen und im Anschluss mit einer Zahnkelle durchkämmt. Die Zahnungs-Grösse hängt hierbei jeweils von der Grösse des Plättli-Elements ab,  das man als Mosaik einsetzt.

Wie man die Mosaik-Plättli richtig verfugt – und sie letztlich so schön sind wie in der Antike

Wenn die Mosaik-Plättli schliesslich gut 24 Stunden Trocknungszeit hinter sich haben, kann mit dem Verfugen begonnen werden. Der Fugenmörtel wird hierbei mit diagonalen Bewegungen mithilfe eines Fugenbrettes kreuz und quer in die Fugenzwischenräume gedrückt. Im Anschluss werden etwaige Fugenreste mit einem Schwamm von den Mosaik-Plättli abgewaschen. Falls man beabsichtigt in seine Mini-Keramikplatten Bordüren, Ornamente oder Bilder zu integrieren, sollte man unbedingt zwischen den Mosaiken und dem anderweitigen Belag eine aus Silikon bestehende Fuge, eine sogenannte Bewegungsfuge, als Trennlinie einfügen.

Da Mosaik-Plättli bereits die herrschaftlichen Villen sowohl der Griechen, der Römer als auch der Phönizier verschönert haben, wird nach dem Anbringen der hauseigenen Mini-Keramikplatten mittels dieser sehr alten Verlegetechnik der hierfür ausgewählte Ort definitiv mindestens genauso ästhetisch sein – wie in vergangen antiken Zeiten.

Im mit wundeschönen Bildern versehenen Meriseimorion-Blog kann man augenscheinlich sehen, was für wirkliche Kunstwerke man mit Mosaik-Plättli machen kann.

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Eine Antwort zu “Mosaik-Plättli an der Wand oder am Boden: Ästhetische Highlights in jeder Wohnung”

  1. […] in einer Mischtrommel. Das ist nämlich unbedingt notwendig, um die scharfen Kanten an den Mosaik-Plättli zu beseitigen. Der Herstellungsaufwand geht aber noch weiter. Denn haben die so gewonnenen […]

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