Neues Plättli soll Keramikplatten-Verlegung im Bad ersetzen

Plättli im Badezimmer

Plättli im Badezimmer

Ungewöhnliche Ideen entstehen oft an ungewöhnlichen Orten. Ganz besonders zustimmen dürfte hierbei der im niedersächsischen Wolfsburg lebende Softwareprogrammierer Sascha Mattiza. Als er nämlich entspannt in seiner hauseigenen Badewanne lag und seine Augen auf die dort in die Jahre gekommenen befindlichen Wand-Plättli schauten, kam ihm just ein Gedanke und eine Idee. Weshalb gibt es keine Keramikplatten, die so leicht zu verlegen sind wie Tapeten und demzufolge recht schnell wieder erneuert werden können, wenn der Zahn der Zeit an ihnen empfindsam genagt hat? Hierdurch war die Idee geboren, entschieden leichter zu verlegende Plättli zu erfinden. Darauf machte sich Mattiza prompt an die Umsetzung seines „Tapeten-Plättli“– wofür er bereits 2010 eine Patenturkunde erhielt.

Ein Patent für Selbstklebe-Plättli gab es bisher noch nicht

Als der inzwischen 32-jährige Mattiza vor nun fünf Jahren in seiner Badewanne lag, wusste er noch nicht, dass eine urplötzlich entstehende Idee ihn dermassen stark faszinieren würde – die Idee von Selbstklebe-Plättli. Obwohl Mattiza als Softwareprogrammierer eine eigene Firma betrieb, lies er sich fortan nicht davon abbringen, seine selbstklebenden Keramikplatten in die Tat umzusetzen. Zunächst wollte er aber selbstverständlich wissen, ob es vielleicht so ein innovatives Produkt schon gab. Deshalb durchsuchte er als Erstes intensiv das Internet. Hierbei stiess er nur auf Personen, die bei einer Erneuerung alter Plättli wegen des recht grossen Arbeitsaufwandes ihren Unmut äusserten. Daraufhin schaute Mattiza sich über 300 Patente an, um sich endgültig zu vergewissern, ob solch eine Keramikplatten-Idee schon patentiert wurde. Doch dies war nicht der Fall. Daher meldete er hierfür im Frühjahr 2010 ein Patent an.

Selbstklebe-Plättli bestehen aus Kunststoff

Bei der Realisation seiner Selbstkklebe-Plättli griff Mattiza auf das zurück, auf das normalerweise berufsmässige Erfinder zurückgreifen – auf bereits vorhandene Materialien. Der Clou war hierbei natürlich die Kombination der Materialien hin zu einem neuen Plättli. Ganz besonders wichtig sind hier ein spezielles Klebeband gewesen und besondere Kunststoff-Beläge. Aus diesen „zauberte“ Mattiza seine Selbstklebe-Keramikplatten.

Wie es sich für einen Erfinder gehört, der voll und ganz hinter seinem innovativen Produkt steht, so ist er auch von dem grossen Potenzial dieser Plättli überzeugt. Denn diese sind selbstklebend, wasserfest – und das alles Entscheidende: Sie können auch von jeglichem Hobbyhandwerker verlegt werden und das natürlich auch auf in die Jahre gekommene Plättli. Ob die Selbstklebe-Plättli aber wirklich ein Verkaufsschlager werden, das ist dennoch schwer zu sagen. Schliesslich macht es einfach einen riesigen Unterschied, ob wirkliche Keramikplatten im Bad verlegt wurden oder in Anführungszeichen irgendein Plastik-Imitat. Unabhängig von dem Verlegeaufwand ist ja neben der Strapazierbarkeit eines Belages auch immer dessen ästhetische Ausstrahlung entscheidend. Und beides ist bei Keramikplatten unschlagbar gut. Daher zahlt sich hier auch immer ein erhöhter Verlegeaufwand aus.

Auf presseportal.de findet man weitere Informationen zu den Selbstklebe-Keramikplatten.

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