Duschrinne – hohe Abflussleistung mit variablem Design

Eine Dusche gehört in jedes moderne Badezimmer, doch schränkt sie auch die Möglichkeiten der Raumgestaltung ein. Für die Duschwanne muss ein ausreichend grosser Platz im Badezimmer reserviert bleiben, der nicht mit Bodenplatten ausgelegt werden kann. Eine gewöhnliche Dusche verkleinert das Bad auch optisch. Zudem erfordert eine Duschwanne einen relativ grossen Aufwand an Reinigung und Pflege. Die Emailleoberflächen müssen mit speziellen Reinigern gescheuert werden, damit sie glatt und glänzend bleiben. Abflüsse müssen aufwändig gereinigt werden und setzen sich trotzdem häufig zu. Probleme bereitet die Duschwanne manchen älteren Menschen, die nicht mehr so beweglich sind. Meistens ist der Einstieg zu hoch und der Innenraum der Dusche bietet für die Füsse weniger Halt als der geplättelte Untergrund des Bades. Die hier aufgezeigten Probleme lassen sich mit dem Einbau einer Duschrinne lösen. Der grosse Vorteil von Duschrinnen ist, dass sie eine komplette Integration der Dusche in den Badezimmerboden ermöglichen. So werden Duschwannen überflüssig, ohne dass die klare Trennung zwischen nassem und trockenem Bereich aufgehoben wird.

Praktikabilität und Design
Die Idee einer neuen Duschgestaltung durch Duschrinnen beruht auf der Zusammenführung von einfachen Strukturen und moderner, designbewusster Badgestaltung. So ist es kein Zufall, dass Duschen in Sportanlagen und Schwimmbädern schon längst mit dem Duschrinnen-Prinzip funktionieren, denn hier ist eine schnelle, sichere und unkomplizierte Duschnutzung gefragt. Ausserdem bietet der durchgehend geplättelte Badfussboden deutliche Vorteile einer zügigen, unkomplizierten und doch besonders hygienischen Reinigung. Andererseits sind Bäder mit Duschrinnen gerade dort gefragt, wo hohe Designansprüche gestellt werden. So lassen sich Badkonstruktionen mit Duschrinne in der Badekultur des Orients ebenso antreffen wie in Bereich des modernen Luxus-Spa. Dies liegt an den Möglichkeiten, die Duschrinnen für eine grosszügige Raumentwicklung bieten. Das Gesamtdesign des Badezimmers muss nicht von einer Duschenkonstruktion unterbrochen werden. Im Gegenteil wird die Dusche unter Verzicht auf alle Barrieren flexibel in das Gesamtbild des Bades integriert. Die oberflächengleiche Badgestaltung lässt das Badezimmer geräumiger erscheinen und vermittelt einen rundum harmonischen und stilvollen Eindruck.

Ausgereifte Badtechnik
Der Einbau einer Duschrinne ermöglicht es, dass dieselben Bodenplatten auch im Duschbereich verlegt werden können. Damit wird der Duschbereich zwar optisch dem gesamten Bad angeglichen, die Trennung zwischen dem nassen und trockenen Bereich bleibt aber gewahrt. Die Verlegung des Duschbodens und die Abflussroste der Duschrinne garantieren ein zügiges Abfliessen des Wassers. Duschrinnen gibt es in vielen Edelstahl-Designvarianten. Mit ihnen kann man im Duschbereich an gewünschten Stellen grafische Akzente setzen. Sie können parallel zur Duschabtrennung, entlang der Wand oder auch frei im Raum angebracht werden. Duschrinnen gibt es in Standardlängen zwischen 700 und 1.200 Millimetern. Massanfertigungen sind möglich. Auch die Designroste zum Abschluss der Duschrinne kann in verschiedenen Formen und Grössen geliefert werden. Mit Duschrinnen entfällt neben der mühevollen Duschwannenreinigung auch der für ältere Menschen schwierige Einstieg. Statt Barrieren wird einfach der Badfussboden fortgesetzt. Die Entwässerungsfunktionalität von Bädern mit Duschrinnen ist eher besser als bei gewöhnlichen Duschen. Unter dem Abflussrost wird das Spritz- und Tropfwasser von einer elektropolierten Edelstahlwanne aufgefangen. Die Aufnahmefähigkeit des Abflusses ist bei Duschrinnen deutlich größer als bei gewöhnlichen Duschabflüssen, die sich zudem viel schneller zusetzen und daher aufwändiger zu reinigen sind. Eine Duschrinnenlösung lässt sich zusätzlich mit einigen badtechnischen Extras kombinieren. Beispielsweise kann man für das ganz besondere Duscherlebnis mit Hilfe von LED-Modulen an der Duschrinne die Dusche und das gesamte Bad in ein magisches Licht tauchen. Die LED-Module reagieren auf Wasser, das in die Rinne abfliesst und schalten sich nach kurzer Zeitverzögerung automatisch ab.

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